Die 4 besten Schnorchelspots in Amed

In Amed haben wir uns mal wieder richtig wohl gefühlt und sind über zwei Wochen geblieben. Viele Unterkünfte liegen direkt am Strand oder zumindest in direkter Nähe. Was gibt es schöneres, als morgens beim Frühstück auf der Terrasse das Meer zu beobachten???  In und um Amed gibt es zahlreiche Schnorchelspots. Wir selbst waren hier zweimal tauchen und unzählige male schnorcheln. In diesem Artikel wollen wir dir ein paar der schönsten Spots aufzählen.  

Lipah Corals

Die Lipah Corals findest du in dem kleinen Örtchen Lipah. Der Spot hat uns vom ersten Moment an angesprochen. Amed ist bekannt für seine Steinstrände doch hier findet du keine großen Steine vor, sondern einen schwarzglitzernden  weichen Sandstrand. Falls du keine Schorchelausrüstung besitzt dann kannst du die am Strand mieten. Ebenso wie Liegen und Sonnenschirme.

Durch den Sandstrand kannst du zwar sehr einfach ins Wasser gehen, allerdings musst du trotzdem etwas aufpassen. Die ersten Korallen sind nicht weit vom Strand entfernt. 

Wir waren zweimal in Lipah schnorcheln und hatten jedesmal eine fast perfekte Sicht. Es gibt hier sehr viele verschiedene Fisch- und Korallarten. Da das Wasser hier Stellenweise sehr flach ist, solltest du darauf achten die Korallen nicht zu berühren. Leider mussten wir häufiger mit ansehen, dass sich viele Menschen immer noch auf die Korallen stellen um eine Pause zu machen oder ihre Maske zu richten. Darauf sollte man natürlich verzichten! 

Jemeluk

Jemeluk ist eine Bucht in der viele kleine Boote am Strand liegen. Einige Tauchschulen sind hier ansässig, aber auch Apnoetaucher haben wir hier beobachten können. Jemeluk haben wir ebenfalls zweimal besucht. Der Spot lockt viele wegen dem Unterwassertempel an. Doch davon mal abgesehen, haben wir hier seit langem mal wieder eine Schildkröte gesichtet. Dies war der einzigste Punkt an dem wir wirklich große Falterfische gesehen haben. Diese haben sich geschützt von den Korallen von Putzerfischen reinigen lassen. Es macht immer wieder Spaß so eine Putzsymbiose zu beobachten. Die kleineren Fische haben die großen Falterfische von kleinen Parasiten befreit. Hier konnten wir sehr gut sehen wie die Falterfische ihre Kiemen öffneten, um den Putzerfischen platz zu schaffen. 

Japanisches Wrack

Der Einstieg ins Wasser ist hier etwas schwieriger, da man hier über große, rutschige Steine ins Wasser muss. Gute gefallen hat uns, dass man die komplette Schiffsform noch erkennen kann. Es ist mit vielen unterschiedlichen Korallen bewachsen, was wiederum viele Fische anlockt. Es ist bunt und sehr Artenreich. Leider sind hier oft Boote unterwegs die auch direkt am Wrack anlegen. Vorsicht ist hier beim Schnorcheln geboten. Außerdem ist das Wrack schon ab 3 Metern zu bewundern, bei Wellengang solltest du aufpassen, dich nicht an den Kanten des Wracks zu verletzten.

Schnorchelspot am Bunutan Beach

Diesen Spot entdeckten wir mehr oder weniger durch Zufall. Er ist nicht bei Google Maps eingetragen, trotzdem lohnt sich ein Besuch. Unser Hotel lag nur gute 200 Meter entfernt. Der Strand ist zwar steinig, trotzdem kamen wir recht gut ins Wasser. Die Sicht unter Wasser hat uns wirklich umgehauen, denn diese war glasklar. Außerdem ist das Schnorcheln hier sehr entspannt und nur wenige Boote stören die Ruhe. Zu unserem Glück konnten wir hier zweimal eine Seeschlange beobachten. Natürlich nur aus sicherer Entfernung ;) Das Highlight hier waren aber die Delfine! Wir haben sie leider nur vom Frühstückstisch aus gesehen, allerdings erzählte uns ein Local, das man die hier häufiger antrifft! Jedes mal wenn wir an dieser Stelle zum Schnorchel ins Wasser wollten, haben uns die Locals angesprochen und behauptet, dass sich dieser Ort nicht zum Schnorcheln eigenen würde. Der Spot ist nicht sehr groß aber dafür auch unbekannter und somit nicht überlaufen. Meistens waren wir die einzigen im Wasser. Aus diesem Grund sammeln sich hier Fischschwärme aller Arten. Hier konnten wir dutzende von Trompetenfische bei der Jagt beobachten. Riesige Kugelfische kamen uns entgegen geschwommen und beäugten uns neugierig. Diese kannten wir sonst nur schüchtern und versteckt hinter Korallen.

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