Angkor Wat

Die Tempel von Angkor Wat

Die Tempelanlagen waren noch einige Kilometer von unserer Unterkunft entfernt und da es wirklich heiß war, kamen wir auf die Idee, einen Tuk Tuk Fahrer für die Tour anzuheuern. Auf unserer Bummeltour durch die Pubstreet und den Nightmarket wurden wir immer wieder angesprochen, ob wir einen Fahrer benötigen. Als wir vom Abendessen wieder kamen, stand nur noch ein Tuk Tuk Fahrer da - Mr. Ley. Er war nicht aufdringlich und machte auf uns einen sehr sympathischen Eindruck. Er bot uns eine zweitägige Tour für 30 USD an die wir gern bei ihm buchten.

Es ist 4.30 Uhr morgens und wir warteten vor dem Hotel an der Straßenecke auf Mr. Ley. Für einige mag diese Uhrzeit etwas Unmenschlich sein, Mr. Ley meinte jedoch das man den Sonnenaufgang unbedingt gesehen haben sollte. Mit etwas Verspätung ging es auch schon los. Doch bevor wir die Tempelanlagen besichtigen konnten, mussten wir erst zum Ticketschalter. Von jedem Besucher wird ein Foto gemacht, denn die Tickets sind personalisiert. Der 3-Tagespass kostete uns 40 USD pro Person und war für drei aufeinander folgende Tage innerhalb einer Woche gültig (Stand 2017).

Da wir genug Bargeld dabei hatten, mussten wir nicht wie viele andere erst zum ATM. Als wir wieder am Tuk Tuk waren, war Mr. Ley so zu geparkt, dass wir beim los fahren ein anderes Tuk Tuk rammten... 

Ein kurzer Schockmoment, doch Mr. Ley war eiskalt und fuhr weiter mit den Worten: "We must see the Sunrise..." ;)

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Angkor Wat

Das Schönste, was wir erleben können, ist das Gehemnisvolle *Albert Einstein

Es war immer noch Stockfinster, als Mr. Ley uns an einem Gehweg aussteigen lies. Er zeigte uns den Weg den wir gehen sollten und wo er auf uns warten würden.

Okay...und los geht das Abenteuer. Wir hatten keine Orientierung und folgten deshalb erst mal den anderen Besuchern. Mit jedem Schritt wurde es etwas heller, mit jeder Minute zeichneten sich mehr und mehr Umrisse ab. Als wir die Regenbogenbrücke erreichten, konnten wir das erste mal diesen riesigen Tempel von außen sehen. 

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Obwohl wir gerade mal am Anfang der Tour waren, wussten wir, dass es hier sehr viel zu entdecken gab. Nachdem die Sonne aufgegangen war, erkundeten wir die Anlage. Angkor Wat ist übrigens nur ein Teil der gesamten Anlage. Der Tempel Angkor Thom ist aber der größte. Die Gesamtfläche liegt bei ca. 163 ha. Früher war Angkor Wat von Siedlungen umgeben. Stein als Baumaterial war nur religiösen Bauten vorbehalten.

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Wir hatten uns dazu entschlossen entgegen den Uhrzeigersinn die Routen abzufahren, damit wir den Besuchermassen aus dem Weg gehen konnten um so mehr Ruhe an den einzelnen Tempeln zu haben.

Jeder von ihnen schien seine eigene Geschichte zu haben, teils waren sie total verwildert und an anderen waren Restaurationsarbeiten in vollem Gange. Überall waren Gesichter oder Figuren in Stein gemeißelt. Manche Bauwerke waren etwas tiefer im Wald gelegen, ein anderer war in der Mitte eines Sees. Trotz der Hitze kletterten wir jede noch so steile Treppe hoch.

Mr. Ley war nicht nur ein guter Fahrer, sondern auch sehr gut vorbereitet. Unter seiner Sitzbank hatte er eine Kühlbox versteckt aus der wir uns mit kühlen Getränken versorgen konnten. Mit ihm hatten wir einen echten Glücksgriff gemacht. Er hat immer versucht uns die Tour so angenehm wie möglich zu gestalten und hat uns viele tolle Tipps gegeben.

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Noch mehr Fotos findest du übrigens auf unserem Instagram-Kanal ;)


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