Fazit: Thailand, Kamodscha, Vietnam

Mehr als nur ein Vorwort:

Diesen Bericht haben wir schon länger geschrieben und haderten mit der Veröffentlichung. Warum? Vielleicht aus Angst nicht tolerant zu wirken oder einfach zu Deutsch?!  ;D Fakt ist in den meisten Blogbeiträgen liest man nur von den schönen Dingen und Erlebnissen, selten etwas negatives. Jedenfalls kommt es uns so vor.
Vielleicht wollten wir diesen Bericht auch nicht veröffentlichen, weil man die Länder nicht miteinander vergleichen sollte.
Jedes Land hat seine eigenen individuellen Schätze. Macht es Sinn die Preise, die Kulturen und die Gastfreundlichkeit, die unterschiedlicher nicht sein könnten, miteinander zu vergleichen?
Fakt ist, wir beide tun es! Wir vergleichen ständig und immer! Wir haben uns dazu entschieden euch an diesem Artikel teil haben zu lassen.
Unterwegs auf reisen sind wir emotionaler. Woran das liegt? Viele Probleme werden einen direkt vor Augen geführt, die sonst gut verdrängt werden im Alltag.
  • Armut
  • Kinderarbeit
  • Sextourismus
  • Umweltprobleme
  • Tierschutz etc.
Wir nehmen die Welt anders wahr, es fühlt sich intensiver an.
Thailand Kombodscha Vietnam Kulturschock Backpacker Reise Lowbudget Fazit
Andere Länder andere Sitten (Thailand, Kambodscha, Vietnam)

Zu beginn der Reise war unsere Denkweise das größte Problem: "Warum handeln die Menschen so?" Wir haben uns jedes mal aufgeregt und waren teilweise richtig wütend, sauer und enttäuscht. Wir haben immer gedacht, die Situation würde besser laufen wenn die Menschen organisierter handeln würden. Unser deutsches System wollten wir auf das jeweilige Land ummünzen. Der Ablauf sollte strukturiert, geordnet und zielstrebig sein. Klar, wussten wir aus unseren 14 tägigen Pauschalreisen "Andere Länder andere Sitten" nur ist dieses für 14 Tage einfacher auszuhalten als für ein Jahr ;-)

Alltagsituationen wurden Herausforderungen, es fing schon bei den Unterkünften an oder bei Ausflügen oder beim Einkaufen. Wir müssen unser bekanntes Muster, Gewohnheiten und Gedankengänge ablegen und uns dem System vor Ort anpassen. Ok, muss man nicht, man kann auch weiterhin Erwartungen haben, die enttäuscht werden, einfach nur nörgeln und meckern. So lernt man das Land und Leute aber nicht intensiv kennen und das Reisen wird sehr schnell anstrengend und kräfteraubend.

Uns an zu passen gelingt uns schon viel besser aber oft fallen wir in alte Muster zurück. Nach einem Länderwechsel brauchen wir 2 - 3 Tage um uns in dem neuen Land wohl zu fühlen und anzupassen.

Müll Asien Südostasien Kambodscha Vietnam Thailand Umweltschutz
Überall Müll -leider ein typisches Bild in Asien
Ich schreibe hier gerade das Vorwort und mir/uns wird bewusst das nicht nur das Land selbst einen großen Einfluss darauf hat wie wir es beurteilen, sondern auch das Land was wir vorher bereist haben. Von daher macht das vergleichen der Länder doch wieder Sinn, da wir unsere Erfahrungen in unseren Backpack packen und mitnehmen.
Kurzes Beispiel:
Singapur, ein Stadtstaat mit den meisten Verboten, Regeln, Konsequenzen und Geldstrafen überhaupt. Dagegen wirkt das deutsche System lachhaft. Wären wir direkt aus Deutschland nach Singapur gereist, wären wir genervt von den ganzen Androhungen. Die ganzen Warnschilder sind auch gleich mit den hohen Geldstrafen versehen. Nach dem wir mit dem Rucksack durch Thailand, Kambodscha und Vietnam gereist sind, war Singapur eine Wohltat!
Es gibt Regeln, diese werden sogar eingehalten, geordneter Verkehr, keinen Müll auf den Straßen, die Warnschilder rufen sogar zur Achtsamkeit auf. Es hat sich ein Stück nach Heimat angefühlt, die wir übrigens immer mehr zu schätzen wissen ;-)
Zurück zum eigentlichen Thema! Wir schreiben jetzt unser persönliches Fazit nieder. Uns ist bewusst, dass es teilweise von einzelnen Erlebnissen oder Personen abhängig gemacht wird und durch unsere persönliche Wertvorstellung selektiert und verarbeitet wird....diese Beurteilung ist also alles andere als sachlich ;-) dennoch könnte dieser Bericht für den einen oder anderen nützlich sein - hoffentlich!

Ländervergleich unserer Backpackerreise 2016/2017

25 Tage Thailand

Unsere Vorerfahrungen als Backpacker sind an dieser Stelle 0,00%. Wir können nur von unseren Vorerfahrungen der 5 Sterne Pauschalreisen zurückgreifen, die wir nicht in Asien durchgeführt haben.
Thailand hat uns sehr gut gefallen und wir wollen auf jeden Fall noch mal zurück um den Norden zu bereisen. Gerade als Backpackeranfänger ist dieses Land gut geeignet.
 
Transportmöglichkeiten:
Alles ist gut vernetzt und transparent gemacht. Man kann:
- die Bahn
- den Bus
- den Zug
- das Taxi
- ein Boot
- die Innenlandsflüge nutzen.
Dabei sind die Preise sehr günstig gehalten. Die Reisequalität war auch immer sehr zufriedenstellend. Egal ob Bus oder Bahn alle Fahrten, die wir erlebt haben waren sehr gut organisiert (Verspätungen oder leichte Abweichungen sind normal, darauf waren wir auch eingestellt). Der Schlafzug von Surat Thani nach Bangkok war ein Traum. Jeder hatte eine eigene und saubere Schlafkabine.
Von Bangkok nach Aranyaprathet Railway Station sind wir 5 Stunden mit dem Zug in der Holzklasse gefahren, dafür haben wir aber auch nur einen Euro pro Person bezahlt. Dennoch hatten wir hier viel Spaß mit den Locals. Als einzige Touristen in dem Waggon waren wir somit die Stars - jeder wollte ein Foto mit uns ;-)
Thailand Vietnam Kambodscha Transportmittel Sighseeing Essen Street Food
Unterwegs in Thailand (mit Auto, Tuk-Tuk, Zug, Boot, Scooter)
Sightseeing:
Es gibt sehr viele und vielfältige Sightseeing Angebote. Die Hotspots sind auch hier teilweise überlaufen und sehr touristisch. In der Nebensaison hatten wir oft das Glück den Touristenmassen aus dem Weg gehen zu können. In Thailand gibt es im wesentlichen:
- Tempel
- Wasserfälle
- Märkte
- Strände
- Dschungel... und vieles mehr zu entdecken.
Essen und Trinken:
Das Essen war phänomenal. Selbst 6 Länder danach, denken wir noch an den Sticki- Reis mit Mango oder an die große Auswahl der Streetfood Stände zurück. Lecker und günstig. Die Garküchen machten immer einen guten Eindruck auf uns und wir hatten in der ganzen Zeit keine Magenbeschwerden.
Thailand Street Food Essen Local Essen Travel Backpacker
Streetfood in Thailand ist gut und günstig
Gastfreundlichkeit/ Locals:
In Thailand hatten wir immer das Gefühl willkommen zu sein und das die Menschen wirklich an uns und unserer Geschichte interessiert sind. Wir sind schnell mit Einheimischen ins Gespräch gekommen. Teilweise haben wir uns mit ihnen lange unterhalten und ausgetauscht. Es ist nie ein Satz gefallen wie z.B. "Ich war freundlich zu dir, jetzt bist du mir einen Gefallen schuldig!" Diesen oder ähnliche Sätze haben wir in den folgenden Ländern häufiger zu Ohren bekommen. Während einer lockeren Gesprächsatmosphäre hatten wir nie/selten das Gefühl: Warum fragt der das jetzt, will er etwas verkaufen, mir etwas stehlen?
Thailand ist ein Touristen Hotspot, das hat aber auch seinen Grund.
Einen Minuspunkt gibt es leider trotzdem wegen dem...nennen wir es mal "Müllproblem". Leider ist das Thema Umweltschutz noch nicht in Thailand/ Asien angekommen.
Kein Einkauf ohne übertriebene Plastikverpackungen, es gibt keine Mülltrennung und keine vernünftige Entsorgung.
Ein erster Schritt sollte aber sein, dass jeder Tourist auf nachhaltiges Reisen achtet, aber das ist ein Blogbeitrag für sich.
Hier findest du unsere Kostenübersicht von Thailand.
Thailand Gastfreundlichkeit Travel Backpack Zwei auf Achse
Freundliche und offene Locals sind uns in Thailand begegnet

18 Tage Kambodscha

Nach unseren Thailandaufenthalt hätten wir nicht erwartet, dass uns in Kambodscha der Kulturschock trifft. Wir dachten, die Müllberge und das Verkehrschaos aus Thailnd wäre nicht mehr zu toppen. - falsch gedacht!

Reisen ist nicht immer nur Urlaub, wir haben tatsächlich noch einiges dazu gelernt.
Denkt man an Kambodscha kommen einem sofort die Tempelanlagen von Angkor Wat in den Kopf (Angelina Jolie sei Dank).
Die roten Khmer haben uns leider nichts gesagt....auch das Kambodscha jahrelang von der USA bombardiert wurde, obwohl es ein neutrales Land war. Die roten Khmer haben unter der Führung von Pol Pot Massenmorde ausgeführt.
Es ist immer wieder schockierend zu sehen was sich die Menschheit gegenseitig antut.
Wir haben in Kambodscha das Tuol-Sleng-Genozid-Museum besichtigt und sind eingetaucht in die Vergangenheit.

Wer Interesse an der Geschichte von Kambodscha hat sollte sich auf jeden Fall den Film "Der weiten Weg der Hoffnung" anschauen und/ oder folgende Bücher lesen Der weite Weg der Hoffnung* und Im Schatten des Banyabaums.

Die dunkle Vergangenheit hat uns sehr bewegt, aus unserer Sicht ist etwas Vorbereitung wichtig, um dieses Land zu bereisen. Das Auswertige Amt warnt aktuell immer noch davor ausgezeichnete Wege zu verlassen, weil es noch sehr viele unentdeckte Mienen gibt und eine Gefahr für Einheimische und Touristen besteht. Auch haben wir nie zuvor so viele verstümmelte Menschen gesehen, die die Spuren der Vergangenheit deutlich zeigen.  Auch der offensichtliche Sextourismus von Pädophilen war in den Großstädten allgegenwärtig. 

 
Menschen/ Locals:
Auf den Straßen machte sich ein Bild von Armut, Minenopfern und Kinderarbeit breit. Wir haben die Locals zu denen wir Kontakt hatten (meistens TukTuk- Fahrer, Händler auf der Straße) als sehr aggressiv wahr genommen. Teilweise wurden wir angefasst und der persönliche Raum überschritten (nichts mit einer armlänge Abstand zu Fremden). Ich hatte zum Beispiel gerade Fotos vom Könings Palast gemacht, schwupps hatte mir eine fremde Person von hinten, eine Kette um den Hals gelegt und gemeint, ich müsse jetzt dafür bezahlen.
Unser Motto in Kambodscha auf der Straße: "Nur nicht zu lange stehen bleiben!"
In Restaurants konnte man kaum ungestört Essen, es standen rund um die Uhr Kinder oder Obdachlose neben einen die um Geldspenden gebeten haben. Hört sich jetzt egoistisch an, von wegen "Konnten die reichen westlichen nicht in Ruhe essen"?! In jeden Hotel wurde aufgeklärt, dass man einzelne Personen, wie z.B. die Minenopfer oder Kinder nicht mit Einzelspenden "unterstützen" soll. Außerdem wäre man sowieso nicht mehr Herr der Lage geworden. Die Eltern schicken die Kinder zum betteln raus, das ist nicht Sinn der Sache. Möchte man das Land unterstützen, so sollte man sich lieber Organisationen raussuchen die für eine Nachhaltige und zukunftsweisende  Unterstützung sorgt. So kannst du mit deinem Urlaub/ Tourismus dort sinnvoll helfen und die Bevölkerung unterstützen. Du kannst auch Restaurants oder Hotels nutzen, die eine soziale Mission ausüben wie z.B. verwaiste Teenager ausbilden. 
 
Das Essen:
Vom ersten bis zum letzten Tag hatten wir Magenprobleme in Kambodscha. Nadine war 4 Tage richtig Krank und konnte nicht aufstehen. Insgeamt machten die Straßenfood Stände auf uns keinen besonders guten Eindruck. Es wirkte schmutzig und wir hatten eigentlich immer Insekten im Essen oder im Getränk. Von dem Gericht Lok Lak waren wir auch eher enttäuscht, das Rindfleisch war zäh und trocken.
Transportmöglichkeit:
Viele Menschen/ Backpacker sind von Kambodscha so begeistert, weil das Land so "ursprünglich ist" vielleicht hatten wir auch die falschen Erwartungen oder sind für diese Art Backpacking doch nicht gemacht. Wie oben im Vorwort erwähnt ist das Reisen immer von den eigenen Bedürfnissen abhängig. In Kambodscha gibt es keinen Personenschienenverkehr, das heißt wir mussten auf dem Bus zurück greifen. Auch hier sind wir schnell an unsere persönliche Grenzen gekommen. Die Busse waren überbucht, die Menschen mussten teilweise auf kleinen Kinderplastikstühlen im Gang sitzen. Meinen die Khmer (die Locals) man braucht von A nach B 8 Stunden, so kann man locker 14 Stunden unterwegs sein. Die Straßenverhältnisse waren nämlich auch noch sehr "ursprünglich".
 
Sightseeing:
In Kambodscha befinden sich die Tempel Anlagen Angkor Wat und ist zurecht geschützt als UNESCO Weltkulturerbe. Wir haben uns ein drei Tagesticket gekauft und waren einfach  nur fasziniert von diesem magischen Ort. Alleine dafür haben sich die Strapazen gelohnt.
Desweiteren haben wir uns die Erinnerungsstätte Toul Sleng (S - 21) Genozid Museum angeschaut, sehr empfehlenswert und danach sieht man Kambodscha doch noch  mal mit anderen Augen. Es ist immer wieder schockierend zu sehen, wozu Menschen in der Lage sind! Ein sehr trauriger Ort der kambodschanischen Geschichte!
Mönch glückbringendes Ritual Angkor Wat Tempelanlagen Kambodscha Siem Reap
Nadine mit einem Mönch der ein glückbringendes Ritual ausführt (Angkor Wat)
Kosten:
Hier kommt es wieder auf die Bedürfnisse der einzelnen Personen an. Unsere Erfahrung ist einfach, dass man kostengünstig Wohnen und Leben kann aber in der Hygiene und Komfort Abstriche machen muss. Zahlt man mehr, hat man auch mehr Qualität.
In Kambodscha haben uns am meisten die Tempelanlagen von Angkor Wat umgehauen und fasziniert. An das Meer sind wir aus verschiedenen Gründen nicht mehr gefahren. Unter anderem, weil dort eine sehr hohe Malaria Gefahr besteht und zu präventiven Mitteln/ Medikamenten geraten wird.
Hier findest du unsere Kostenübersicht aus Kambodscha.
 

30 Tage Vietnam

Menschen/ Locals:

Das Land kann man hinsichtlich der Menschen genau in der Mitte teilen. Wir haben eine gewisse Distanz zwischen den Menschen im Süden zu den Menschen im Norden wahr genommen.

Die Menschen im Süden waren offener, kontaktfreudiger und wirkten lebensfroher. Zu den Menschen im Norden haben wir nur sehr wenig Kontakt knüpfen können. Sie wirkten verschlossener, schüchterner und misstrauischer.

Diese Beobachtung wurde von einigen Locals bestätigt. Die Menschen aus dem Norden sagen über die Menschen im Süden, dass sie "verschwenderisch und faul" sind. Andersherum sind die Menschen aus dem Norden "knallharte Geschäftsleute und können das Leben nicht genießen".

Als wir unser Hostel in Ninh Binh erreicht hatten, meinte der Rezeptionist: "Ach du schreck, ihr kommt von den Menschen aus dem Norden, keine Angst ab hier erwartet euch wieder Herzlichkeit."

In Saigon haben wir einen Vietnamesen kennengelernt, der 5 Jahre in Deutschland gewohnt hat. Er leitet in Saigon ein großes Restaurant. Er berichtete uns, dass er zur Unterstützung für sein Restaurant einen Manager aus dem Norden einstellen wollte. Als er sein Personal gefragt hat, was sie darüber denken, wurde ein Mensch aus dem Norden einstimmig abgelehnt.

Ist das eine gelungene Wiedervereinigung? Ein spannendes Thema über das es sich immer wieder lohnt zu sprechen (mit Berücksichtigung beider Aspekte natürlich).

 

Das Essen:

Fleischfresser kommen hier auf ihre Kosten. Bei dem Anblick der Auswahl von den Streetfood Ständen wurde uns teilweise übel. Ganze Enten mit Schnabel und Füße oder irgendwelche Augen gab es zur Auswahl. Um so mehr freuten wir uns über die empfohlenen Spezialitäten, die in den verschiedensten Reiseberichten zu finden waren. Zum Beispiel das Sandwich Banh Mi (eher ein Baguette) hat im Internet fantastisch abgeschnitten. Ausgehungert suchten wir so einen Stand. Eine ältere Frau klatsche lieblos alles aus ihrer Ablage zusammen in ein sehr trocknendes Baguette, brutzelte schnell über ihren Campingkocher ein Spiegelei und drückte es zu den anderen Zutaten. Keine Soße, kein Ketschup...nur super ausgetrocknete Zutaten (wer weiß wie lange diese schon dort lagen). Wir quälten es uns hungrig runter und nahmen vorsorglich eine Rennie Tablette aus unserer Reiseapotheke. Das Zeug wirkt Wunder!!!

Die Begeisterung über das Essen hat sich in Grenzen gehalten. In Ninh Binh haben wir die besten Frühlingsrollen mit Erdnusssoße gegessen, alleine dafür würden wir noch mal zurück fahren ;-). Auch das Essen auf dem Boot in der Halong Bucht war spitzenmäßig. Unglaublich was man alles mit zwei Herdplatten kochen kann.

Streetfood ist hier nicht Jedermanns Sache!    

 

Transportmöglichkeiten:

Das ist ein Thema an das wir nicht gerne zurück denken. Die Bussen waren meistens überbucht und wir hatten ständig Diskussionen unseren bezahlten Sitzplatz auch zu bekommen. Im Schlafbus sollten wir im Gang schlafen. Als die "Organisatorin" starken Widerstand und Protest von uns zu spüren bekam, ließ sie von der Idee ab. Wir mussten zwei Stunden auf den nächsten Bus warten.

Der Zug kann ein angenehmes Transportmittel sein, so haben andere Backpacker jedenfalls positiv Berichtet. Als wir zum Beispiel in Hue zwei Tage vor unserer Abfahrt ein Ticket buchen wollte, war leider schon alles ausverkauft. Irgendwie ist das Glück nicht auf unserer Seite. Dann also die Holzklasse?! Wir sind 20 Stunden in der Holzklasse nach Saigon gefahren. Das positive: Wir hatten Sitzplätze. Das negative: Unser Wagon war überbucht, die Menschen saßen auch hier wieder auf kleinen Plastikstühlen im Gang.  Die Klimaanlage ist ausgefallen und man konnte nur zwei Fenster halb öffnen. Zu allem Übel war die Toilette irgendwann übergelaufen und Urin lief den gesamten Boden entlang.

Achja, die Menschen im Norden (Cat Ba) scheinen auch gern mal eine Bong zu rauchen bevor sie Menschen transportieren: hier geht's zu unserem passendem YouTube Video.

 

Sightseeing:

Die Flora und Fauna hat uns umgehauen. Das Land war das vielseitigste das wir gesehen haben.

- Berge und Reisterrassen im Norden

- mit dem Boot durch die bizarren Felsbuchten in der Halong Bucht

- Traumstrände

- Sanddünen

- Höhlen

- Wasserfälle und vieles mehr.

 

Kosten:

Wir haben immer zwischen günstigen und etwas teureren Unterkünften gewechselt. Wir sind einfach keine Low - Budget - Reisende. Wir lieben einen gewissen Komfort. Hier findest du unsere Kostenübersicht von Vietnam.

 

Bist du als Backpacker unterwegs bereist du nicht nur die Welt, sondern machst eine Reise in dein Inneres. Wir sind Dankbar über jede positive wie auch negative Erfahrung. Wir haben einiges über uns gelernt und die Erfahrungen haben uns gezeigt was für Backpacker wir sind. Sammle deine eigenen Erfahrungen in den jeweiligen Ländern und finde deinen eigenen Reisestil. 

 

Deine Meinung interessiert uns! Welche Erfahrungen hast du in den jeweiligen Ländern gesammelt?

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